Vor dem 1. Spiel bei der Stadtmeisterschaft gg. FSV Abenheim

 

Reihe oben v. R.: Horst Bösel, Malke Önder, Oliver Breth, Süleyman Öztürk, Jannick Knierim, Philipp Stölzle, Christian Dik, Aaron Biagioli, Volker Bangert;

Reihe unten v. R.: Simon Hessel, Steve Kaiser, Süleyman Kaplan, Benjamin Montino, Christian Roll, Luca di Martino, Mehmet Ildiz



Saison 2009/2010

Do. 13.05.2010  Nachholspiel

 

SV Gonsenheim 2 – SGE Herrnsheim 0:7 ( 0:3 )

 

Eintracht diesmal eiskalt in der Chancenverwertung

 

Mit einem unerwartet klaren 7:0-Sieg kehrte die Herrnsheimer Eintracht aus Mainz-Gonsenheim zurück. Auf Seiten der Eintracht-Verantwortlichen dürfte man sich wohl verwundert die Augen gerieben haben. Fast jeder Schuß war ein Treffer ! Der Gastgeber, dessen Team nach der Saison aufgelöst wird, wollte nochmal zeigen, daß diese Entscheidung zu unrecht getroffen wurde. Doch an diesem Tag traf man auf ein Gästeteam, daß seine Chancen unglaublich effektiv verwertete und sicher in der Abwehr stand. Sowohl Süleyman Öztürk ( 1:0, 12. ), als auch Mehmet Usta ( 2:0, 14. ) trafen kurz nacheinander mit Distanzschützen, was den Gastgebern erst mal den Nerv zog. Süleyman Kaplans Pfostenknaller ( 19. ) bedeutete noch nicht das 3:0. Das sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Nachdem Süleyman Öztürk im Strafraum gelegt wurde, verwandelte Ekrem Kaplan den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0- Halbzeitstand ( 27. ). Kurz vor der Halbzeit nahm Süleyman Kaplan nochmals Maß, aber erneut landete sein Schuß nur am Pfosten ( 41. ). Die ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs gehörten dann Gonsenheim. Gleich zweimal tauchte Christian Friedel völlig frei vorm Herrnsheimer Keeper Hamdi Koc auf, doch beide male zog er den Kürzeren. Mitten hinein in die Drangphase der Gastgeber setzte Marc Sackreuther den nächsten Nadelstich. Nach einem feinen Solo von der rechten Außenbahn überwand er abschließend den Mainzer Goali Dennis Kandel per Lupfer zum 4:0 (  65. ). Damit war die Entscheidung gefallen und Gonsenheim steckte nun auf. In der 72. Min. wurde Süleyman Öztürk erneut im Strafraum gefoult. Nun durfte Goali Hamdi Koc ran. Dessen erster Versuch ging übers Tor, doch Schiedsrichter Sebastian Kiene, der die Partie jederzeit im Griff hatte, entschied zurecht auf Wiederholung, weil ein Gonsenheimer zu früh losgelaufen war. Den zweiten Versuch versenkte Koc dann zum 5:0 ( 72. ).  Marc Sackreuther mit einem Linksschuß aus 14 m ( 87. ) und Patrick Strzdula volley aus 12 m ( 89. ) schraubten das Ergebnis dann auf 7:0. Herrnsheims Coach Aaron Biagioli „Nicht zu fassen, da muß ich bis zum 27. Spieltag warten, um endlich mal eine Top Chancenverwertung meiner Mannschaft erleben zu dürfen ! Warum nicht gleich so ?“.

 

So. 23.05.2010

1.FC Nackenheim – SGE Herrnsheim 5:3 ( 3:0 )

 

Eintracht holt fast noch 0:4 –Rückstand auf

 

Die eigentlich sehr ansehnliche Partie wurde überschattet durch die schwache Leistung des blutjungen Schiris Simon Heimann, der sich teils haarsträubende Fehlentscheidungen leistete. Leidtragende waren zu Beginn die Gäste. Bei den ersten beiden Toren für Nackenheim ( 2. Min. Bajrak, 24. Alfonso ) standen die Torschützen klar im Abseits und auch beim 3:0 durch Beckinger erkannte Heimann nicht, daß ein Nackenheimer im Abseits stehend den Herrnsheimer Goali Koc bei seinem Abwehrversuch behindert hatte. Die Proteste der Gäste halfen nichts und ein Stück weit hatten sie sich die Treffer auch selbst zu zuschreiben, denn sie zeigten in der ersten Halbzeit ein ganz schwaches Abwehrverhalten. Zudem gingen sie mit ihren Chancen viel zu sorglos um. Öztürks Kopfball tuschierte nur den Pfosten ( 26. ) und Strzdula schoß den Ball aus 4 m Entfernung direkt auf den Torwart ( 38. ). Als gleich nach Wiederbeginn Nackenheim einen Freistoß schnell ausführte und die komplette Gästeabwehr im Tiefschlaf verweilte, schob Alfonso unbedrängt zum 4:0 ein ( 46. ). Somit war die Entscheidung gefallen – dachten alle und auf Herrnsheimer Seite wurden Erinnerungen an die Klatsche aus der Vorwoche wach. Doch ab diesem Moment standen die Gäste in der Abwehr wesentlich sicherer, so daß die Angriffe der Nackenheimer im Ansatz verpufften und Herrnsheim sich in der Hälfte des 1. FC festsetzen konnte. Als Sascha Debus das 1:4 glückte ( 63. ) und Süleyman Kaplans 25 m Knaller vom Nackenheimer Schlußmann gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte, bekamen die Gäste zusehens Oberwasser. In der 72. Min. gelang Süleyman Öztürk mit einem leicht abgefälschten 14 m Schuß der 2:4-Anschluß und nun war die Aufholjagd endgültig eingeläutet. Nackenheim konnte sich kaum noch befreien und taumelte von einer Verlegenheit in die andere. Unnötige Unruhe brachten weiterhin die teils grotesken Entscheidungen des Schiris, womit er beide Seiten gleichermaßen benachteiligten. Die Zuschauer bedachten diese mit höhnischem Gelächter und wütenden Protesten. Das Gästeteam behielt in dieser Phase die Übersicht und kam durch Mehmet Ildiz zum 3:4 ( 76. ). Als Marc Sackreuther kurz darauf frei durch, war schien der Ausgleich perfekt, doch erneut konnte Nackenheims Goali den Ball abwehren. Die Entscheidung fiel dann nach einem der wenigen Konterangriffe der Gastgeber, als Herrnsheims Torwart Koc zu weit aus dem Tor eilte und Beckinger den Heber seines Mitspielers nur noch einschieben mußte ( 85. ). Zum Schluß verteilte Schiri Heimann noch zahlreiche gelbe Karten, vor allem an Nackenheimer Spieler, womit er sich nun endgültig den Groll der Zuschauer zu zog. So mußte Alfonso aufgrund eines harmlosen Fouls mit gelb-rot vom Platz ( 88. ). Daß die Partie trotz der vielen Verwarnungen nie unfair verlief, darüber waren sich beide Seiten bei der anschließenden Verabschiedung des Nackenheimer Spielertrainers Felix Hammer einig.

 

So. 10.05.2010

FSV Saulheim - SGE Herrnsheim 3:0 ( 1:0 )

 

Saulheim einfach cleverer

 

Beiden Teams merkte man an, daß es um nichts mehr ging. Entsprechend befreit spielten sie auf, so daß die wenigen Zuschauer im Saulheim Sportpark ein flottes Bezirksligaspiel zu sehen bekamen. Mit Torchancen mußten sie sich aber bis zur 38. Min. gedulden, ehe der Schuß von Gästeakteur Süleyman Kaplans gerade noch von Andreas Ivens mit der Fußspitze für seinen bereits geschlagegen Torwart Dominik Finkenauer zur Ecke geklärt werden konnte. Wie man seine Chancen cleverer nutzt, bewiesen die Gastgeber auf der Gegenseite. Patrick Bocians erster Versuch konnte Eintracht-Keeper Hamdi Koc noch abwehren, doch der Nachschuß von Arthur Wolf saß dann zum 1:0 ( 41. ). Im zweiten Durchgang wirkten die Hausherren seltsamer weise gehemmt und es unterliefen ihnen einige Fehler im Spielaufbau. Herrnsheim hatte nun Oberwasser und war zweimal dem Ausgleich nahe. Doch beide male ( 47. + 50. ) versagten dem eingewechselten Emre Günes freistehend die Nerven. Mit seinen kläglichen Abschlüssen hatte FSV-Goali Dominik Finkenauer keinerlei Probleme. Direkt in die Drangphase der Gäste gelang Saulheim dann das vorentscheidende 2:0 ( 52. ). Bei einem Konter konnte Hamdi Koc noch klären, doch den Abbraller nagelte Eduard Wolf aus 14 m trocken in den Kasten. Herrnsheim war zwar weiter bemüht den Anschlußtreffer zu erzielen, doch fortan war Saulheim bei seinen Kontern dem 3:0 näher. Dieses fiel dann auch in der Nachspielzeit, als Andreas Schmitt, erneut im zweiten Versuch, den Ball zum 3:0-Endstand ins Tor stocherte ( 91. ). Schiedsrichter Marcel Pakies bot, bis auf zwei Ausnahmen, eine fehlerlose Partie.

 

 

So. 02.05.2010

 

SGE Herrnsheim – TV 1817 Mainz 3:2 ( 1:1 )

 

Eintracht revanchiert sich für unglückliche Vorspielniederlage

 

Erfreulich aus Sicht der Zuschauer: Sie bekamen bei leichtem Nieselregen auf dem gut zu bespielenden BIZ-Rasen ein abwechslungsreiches und jederzeit faires Spiel mit schönem Kombinationsfußball geboten. Jedoch wurden auch beide Teams Ihrem Ruf gerecht, zu viele Chancen liegen zu lassen. Doch erst einmal brachte Mehmet Ildiz mit einem beherzten 20 m-Schuß in den Winkel die Gastgeber mit 1:0 in Front ( 4. ). Dies gab den Hausherrn sichtlich Auftrieb. Sie bestimmten die Anfangsphase klar und hätten durch Sascha Debus ( 15. ) nachlegen müssen, doch der bugsierte, völlig frei auf den Mainzer Torwart Björn Lutz zueilend , den Ball am Tor vorbei. Ab Mitte der 1. Halbzeit bekamen die Gäste Oberwasser, aber auch sie nutzten ihre Chancen nicht konsequent genug. Doch als eine Freistoßflanke von halbrechts in den Strafraum segelte, schraubte sich Raphael Brantzen am höchsten und sein Kopfball landete unhaltbar für Goali Hamdi Koc zum verdienten Ausgleich im Herrnsheimer Kasten ( 33. ). Fast im Gegenzug wäre Emre Günes die erneute Führung gelungen, doch sein Schuß aus 10 m lenkte Björn Lutz gerade noch zur Ecke. Im zweiten Durchgang waren nur Sekunden gespielt, als Mehmet Ildiz von Christian Dik auf der linken Außenbahn auf die Reise geschickt wurde und sein Schuß aus spitzem Winkel dem Mainzer Schlußmann durch den Hosenlatz zum 2:1 ins Tor flutschte. Wie im ersten Durchgang beflügelte dies die Eintracht und sie waren einige mal dem 3:1 nahe. Ab der 60. Min. gaben dann die Gäste wieder den Ton an. Das 2:2 war eigentlich schon beschlossene Sache, als gleich 3 Mainzer auf Hamdi Koc zueilten, aber Christian Stieg zu eigensinnig agierte und am Herrnsheimer Schlußmann hängen blieb. Beide Teams spielten nun mit offenem Visier, so daß es Torchancen in Hülle und Fülle gab. Für die Entscheidung sorgte Patrick Strzdula, der bei einem Gestochere im Mainzer Strafraum den Ball aus 12 m humorlos zum 3:1 ( 85. ) in den Mainzer Kasten jagte. Aber 1817 gab sich keineswegs geschlagen. Bei einem Abwehrversuch von Malke Önder sprang diesem der Ball im eigenen Sechzehner an die Hand und Schiedsrichter Said Ifrene aus Selztal, der zwar oft etwas kleinlich pfiff, die Partie aber jederzeit im Griff hatte, entschied auf Strafstoß für die Gäste. Doch Hamdi Koc parierte den von Alexander Stieg getretenen Schuß. Mainz kam dann praktisch mit dem Schlußpfiff doch noch zum 3:2, als Christian Stieg den Ball aus spitzem Winkel ins lange Weg schlenzte. Danach war Schluß und Herrnsheims Coach Aaron Biagioli meinte erleichtert „Nach der unverdienten Niederlage im Vorspiel haben wir heute die richtige Antwort geben, was wir aber an Torchancen vergeben, geht nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut“.

 

So. 25.04.2010

 

TSV Schott Mainz - SGE Herrnsheim 5:0 ( 4:0 )

Eintracht chancenlos beim Ligakrösus

Das Spiel war eine einzige Gala-Vorstellung des Mainzer Topstürmers Mükkerem Serdar. So manch höherklassige Mannschaft würde sich mehr als ein Bein ausreißen, solch einen Ausnahmespieler in seinen Reihen zählen zu dürfen. Herrnsheim hielt über 70 Minuten gut mit und wurde etwas unter Wert geschlagen. Die ersten 15 Minuten tasteten sich beide Mannschaft ab, dann begann die Show von „Mükke". Zwischen der 15. Und der 28. Minute erlegte er die Gäste mit 3 Tore, eins schöner als das andere, quasi im Alleingang. Dabei waren die Herrnsheimer Verteidiger bestenfalls staunende Zuschauer. Zum 3:0 servierte er die Vorlage. Aber eigentlich ging auch dieses Tor auf seine Kappe, denn er schoß aus spitzem Winkel seinen Mitspieler Mate Malencia so an, daß der Ball von dessen Brust ins Tor sprang. Nach dem 4:0 war das Spiel natürlich entschieden und so nahmen die Gäste endlich mal ihr Herz in die Hand, spielten nach vorne und das gar nicht so übel. Erst brachte Mehmet Ildiz nach einem schönen Solo den Ball nicht im Kasten unter, dann versprang Emre Günes der Ball in aussichtsreicher Position. Auch im zweiten Durchgang bestimmten erst mal die Gäste das Geschehen. Weitschüsse von Marc Sackreuther und Mehmet Ildiz verfehlten das Ziel nur um Haaresbreite und auch ein Kopfball von Patrick Strzdula fand nicht den Weg ins Mainzer Tor. Der TSV Schott verwaltete den Vorsprung und tat nur so viel als nötig. Erst kurz vor Schluß ließ erneut „Mükke" sein Können aufblitzen und erzielte den 5:0-Endstand. Mate Malencia mußte 1 Minute später mit gelb-rot vom Platz. Die Niederlage wird Herrnsheim nicht umwerfen, hat doch diese Mainzer Mannschaft ein ganz anderes Spielniveau und wird womöglich auch die Landesliga Ost nur als Durchgangsstation ansehen. Schiri Helge Metz bot eine tadellose Partie.

 

Mi. 21.04.2010 Nachholspiel

 

SGE Herrnsheim – FVgg 03 Mombach 1:1 ( 1:0 )

 

Das große Manko der Eintracht ist und bleibt die Chancenverwertung. Wenn man über 90 Min. so überlegen agiert und sich so viel Chane heraus spielt, dann muß einfach mehr als ein 1:1 heraus springen. Die Gastgeber begannen verhalten, legten nach 10 Min. aber einen Gang zu. Mombach stand tief und versuchte ein frühes Gegentor zu vermeiden. In der 40. Min. war es dann doch passiert. Patrick Strzdula verwertete einen Abpraller zum 1:0 ( 40. ). Kurz nach dem Wechsel hatte Mehmet Ildiz bei einem Konter die große Chance zu erhöhen, doch sein Lupfer tuschierte den Pfosten. Nun trauten sich die Gäste auch mal nach vorne und schon klingelte es im Herrnsheimer Kasten. Ein Kopfball den Eintracht Goali Hamdi Koc noch an die Latte lenken konnte, staubte FV03-Spielmacher Felix Streubel zum überraschenden 1:1 Ausgleich ab. Die Gastgeber zeigten kurz Wirkung, legten dann aber wieder den Vorwärtsgang ein. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Herrnsheim schnürrte Mombach in deren eigener Hälfte ein. Diese setzten ihrerseits auf Konter. Trotzdem waren sie mehrfach mit Fortuna im Bunde, als der Schuß von Marc Sackreuther ( 57. ) an die Latte klatschte und der Kopfball von Emre Günes ( 70. ) am Pfosten landete. Davor und danach hatten die Eintrachtler noch zahlreiche weitere Chancen das ersehnte 2:1 zu erzielen, scheiterten aber meist am eigenen Unvermögen oder am guten Mombacher Torwart. Zu guter letzte konnten sie sogar froh sein, nicht verloren zu haben, als Niki Gavalakis in der Nachspielzeit völlig frei vor Hamdi Koc auftauchte, ihm aber die Nerven versagten. Referee Blerim Krasniqi bot eine gute Partie.

So. 18.04.2010

 

SGE Herrnsheim – Spvgg. Dietersheim 2:0 ( 1:0 )

 

Eintracht besiegt harmlose Spielvereinigung aus Dietersheim

 

Bei tollem frühsommerlichem Wetter auf einem fast noch tollerem BIZ-Rasen boten beide Mannschaften eher durchschnittliche Fußballkost. Die Gastgeber waren dabei von Beginn an immer einen Tick engagierter und kamen in kurzer Folge zu Torchancen durch Emre Günes ( 7. + 9. ). In beiden Fällen ging der Ball aber knapp übers Tor. Besser machte es in der 19. Min. der immer besser in Schuß kommende Christian Dik. Nach einer schönen Ballstafette legte Süleyman Öztürk gefühlvoll zurück auf Dik, der mit seinem trockenen Flachschuß aus 10 m dem Dietersheimer Goali keine Abwehr-Chance ließ. Damit Eintracht-Goali Hamdi Koc an diesem Nachmittag nicht komplett beschäftigungslos blieb, erlaubte sich der Abwehrverbund der Gastgeber zwei Schnitzer. Doch in beiden Fällen zog Dietersheims Torjäger Selic ( 21. + 43. ) gegen den heraus stürmenden Herrnsheimer Torwart den Kürzeren. Nach einem schönen Sololauf durchs komplette Mittefeld ging der abschließende Heber von Süleyman Kaplan nur hauchdünn am Gäste-Kasten vorbei ( 24. ). Und als sich erneut Süleyman Öztürk auf rechts durchgesetzt und den Ball nach innen gelegt hatte, war eigentlich das 2:0 fällig, doch der frei stehende Patrick Strzdula schaffte es nicht das Leder aus 6 m in die gegnerischen Maschen zu befördern. Im zweiten Durchgang hatte man das Gefühl, die Binger Vorortler kommen nun etwas auf. Doch mitten in deren erste zarte Angriffsbemühungen zimmerte Christian Dik einen 20m-Zuschuß zum 2:0 unter die Latte des Gästegehäuses ( 53. ). Herrnsheim zog sich nun etwas zurück und wartete die meist harmlosen Angriffsbemühungen der Gäste ab. Gefährlich wurde es indes nur noch einmal, als der oberligaerfahrene Selic den Ball  auf seinen Mitspieler mit der Nr. 13 durchsteckte, doch dieser aus spitzem Winkel nur den Pfosten anvisierte ( 67. ). Dies sollte indes die einzige nennenswerte Chance für Dietersheim in Halbzeit 2 sein. Da auch Herrnsheim nun nicht mehr tat als nötig tat, blieb es nach 97. Min. beim verdienten Sieg der Eintracht. Schiedsrichter Robert Brell aus Kaiserslautern lieferte, bis auf wenige Ausnahmen, eine solide Partie ab. Dietersheims Trainer Mathias Diederich war nach dem Spiel nicht gut auf seine Spieler zu sprechen: „Wir benötigen noch dringende Punkte gegen den Abstieg. Aber davon war heute überhaupt nichts zu spüren. Meine Mannschaft hat eine lethargische Vorstellung abgeliefert. So wird das noch eine enge Kiste bis zum Saisonende.“

 

Mi. 07.04.2010 Nachholspiel

 

TSV Schornsheim – SGE Herrnsheim 2:1 ( 2:1 )

 

Herrnsheim unterliegt unglücklich und sieht sich erneut mit ausländerfeindlichen Beschimpfungen konfrontiert

 

Unglücklich mit 1:2 unterlag die Herrnsheimer Eintracht im Nachholspiel beim TSV Schornsheim. Doch das Spiel war zeitweise nur Nebensache. Denn während die Gastgeber in erster Linie durch ihr überhartes Einsteigen auffielen, was Schiedsrichter Willi Spreitzer viel früher und konsequenter hätte unterbinden müssen, traten deren Zuschauer in besonders beschämender Art und Weise mit ausländerfeindlichen Verschmähungen gegenüber den Gästen in Erscheinung. Diese waren vor allem gegen Eintracht-Torwart Hamdi Koc gerichtet. Von der ersten Minuten an wurde er mit übelsten Beleidigungen bedacht. Herrnsheim ließ sich dadurch etwas aus dem Konzept bringen und konnte zuerst nicht an die guten Leistungen der letzte Wochen anknüpfen. Die Gastgeber gingen früh ( 14. + 16. ) mit 2:0 in Führung. Danach kamen die Gäste aber stärker auf und erzielten durch Patrick Strzdula den Anschlußtreffer ( 31. ). Kurz darauf hatte der Herrnsheimer Mehmet Ildiz die große Chance zum Ausgleich, doch er vergab völlig frei stehend. Im zweiten Durchgang spielte nur noch ein Team, nämlich das der Gäste. Schornsheim versuchte das Ergebnis mit allen Mitteln über die Zeit zu bringen und konnte sich glücklich schätzen, daß an diesem Tag ein super Torwart zwischen den Pfosten stand, der mit einigen Glanzparaden  seinem Team den schmeichelhaften Sieg rettete.

MI. 17.03.2010

Bezirkspokal 1/4-Finale

TSG Bretzenheim 1846 - SGE Herrnsheim 5:4 ( 3:1 )

Eintracht scheidet nach packendem Pokalfight aus

Ein hochklassiges und zum Schluß auch spannendes Pokalspiel erlebten die zahlreich erschienen Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Bretzenheim. Die TSG hatte auf dem Weg ins Viertfinale die Bezirksligisten Mombach03 ( 4:0 ), 1. FC Nackenheim ( 4:1 ) und TSV Schornsheim ( 7:1 ) eindrucksvoll aus dem Weg geräumt. Herrnsheim war also vorgewarnt. Entsprechend motiviert gingen beide Seiten zur Sache. Schon früh gelang den Gästen nach einer schönen Direktabnahme durch Marc Sackreuther aus gut 22 m der Führungtreffer ( 6. ). Die Gastgeber gefielen vor allem durch ihren eminent gefährlichen Stürmer Acker, der von der Herrnsheimer Deckung nie unter Kontrolle zu bringen war und der immer wieder durch lange Bälle geschickt in Szene gesetzt wurde. Zudem hatte er an diesem Tag ganz besonderes Schußglück. Denn von 5 Versuchen landeten 4 im Netz. In der 25. Min. entschied Schiri Michael Janzer nach einem eher harmlosen Kopfballduell im Strafraum der Gäste auf Strafstoß, den die Acker sicher zum Ausgleich verwandelte. Beim nächsten Konter flitzte Bretzenheims Dawihl in Richtung Herrnsheimer Tor und schoß aus 25 m zur 2:1-Führung flach ins lange Eck (30.) ein. Nur 3 Minuten später erhöhten die Gastgeber auf 3:1, als Herrnsheims Torwart Hamdi Koc bei einem Befreiungsschlag den eigenen Mitspieler traf und Acker das Kunststück fertig brachte den Ball aus gut 35 m in hohem Bogen im Herrnsheimer Kasten zu versenken. Fast im Gegenzug bugsierte ein Bretzenheimer Spieler den Ball im eigenen Strafraum vor dem vorbei ziehenden Emre Günes im Stile eines Handballspielers ins Toraus, doch Schiri Janzer hatte dies leider nicht gesehen. Die Gäste machten im zweiten Durchgang noch mehr Druck und kamen nach durch einen Foulelfmeter ( 60. ) verschuldet an Emre Güners zum Anschlußtreffer. Süle Kaplan verwandelte sicher. Kurz darauf wurde Mehmet Ildiz durch den Bretzenheimer Reichert übel von den Beinen geholt, so daß Schiri Janzer nichts anders übrig blieb als dem Sünder rot zu zeigen. Die Partie schien nun zu kippen, aber Bretzenheim hatte ja Acker. Bei einem Konter trickste er Eintracht-Libero Peter Tielmann aus und spitzelte den Ball auch an Goali Hamdi Koc vorbei. Dieser traf den Ball, Acker fädelte aber geschickt ein und so entschied Schri Janzer auf Strafstoß und gelb-rot für den Herrnsheimer Torwart. Sascha Debus streifte sich das Torwarttrikot über, hatte aber gegen den platzierten Strafstoß, den der Gefoulte selbst ausführte, keine Chance - 4:2 ( 66. ). Herrnsheim warf nun alles nach vorne und schnürte die Gastgeber in der deren eigenen Hälfte ein. Bei einem der wenigen Konter schlug erneut Acker zu. Erst hängte er Luca Di Martino im Laufduell ab, um dann mit einem strammen Schuß aus 14 m zum 5:2 zu vollstrecken, womit die Messe eigentlich gelesen schien. Doch Herrnsheim wirkte wie aufgedreht und setzte einen Angriff nach dem anderen. Christian Dic gelang per Seitfallzieher das 3:5 ( 78. ) und Süleyman Kaplan per Abstauber das 4:5 ( 90. ). In der Nachspielzeit hatten die Gäste dann tatsächlich nochmal die große Chance zum Ausgleich, doch Emre Günes Schuß ging haarscharf am Tor vorbei. 

So. 22.03.2010

SGE Herrnsheim 2 - Blau-Weiss Worms 2 4:1 ( 2:1 )

 

Die Eintracht legte früh die eine 2:0-Führung durch einen Strafstoß, verwandelt von Ekrem Kaplan ( 14 ., Foul an Steffan Görtz ) und ein Tor aus kurzer Distanz von Steffan Görtz (18 . ), vor. Herrnsheim zeigte den gefälligeren Spielaufbau, während die Gäste ihr Heil hauptsächlich darin suchten, Bälle hoch und weit nach vorne zu schlagen. Insgesamt boten aber beide Mannschaften kein besonders ansehnliches Fußballspiel. Nach einem Distanzschuß kamen die Gäste kurz vor der Pause zum Anschlußtreffer, als Goali Jens Wollentin den Ball nicht festhalten konnte und Ismed Göksu zum 2:1 ( 40. ) abstaubte. Im zweiten Durchgang sorgten erneut Steffan Görtz ( 69. ) und Ekrem Kaplan per Kopfball ( 79. ) für klare Verhältnisse. Das 4:1 entsprach dann auch dem Leistungsverhältnis.

 

 

SGE Herrnsheim - TuS Hochheim 3:2 ( 3:0 )

 

Herrnsheim gibt sicheren Sieg fast noch aus der Hand

 

Nach einer souveränen 3:0-Halbzeitführung rettete die Eintracht einen knappen 3:2 -Derbysieg über die Ziellinie. Herrnsheim war im ersten Durchgang die klar spielbestimmende Mannschaft und lag nach Toren von Christian Dik ( Rechtsschuß aus 10 m, 14. ), Patrick Strzdula ( Rechtsschuß aus 8 m, 21. ) und einer direkt verwandelten Ecke von Süleyman Öztürk ( 41. ) verdient mit 3:0 in Front. Hochheim war bis dahin überhaupt nicht präsent und mit diesem Ergebnis noch gut bedient. Im zweiten Durchgang gelang Frank Wischalla mit einem schönen Schuß aus der Drehung in den Winkel der 3:1-Anschlußtreffer ( 47. ) und von da kam ein Bruch ins Herrnsheimer Spiel. Es schlichen sich unerklärliche Abspiel- und Abstimmungsfehler ein. So konnte Hochheim das Geschehen fortan offen gestalten, wobei das Schema immer das gleiche war, nämlich hohe, lange Bälle auf Goalgetter Frank Wischalla zu schlagen. Herrnsheim eröffneten sich, trotz der aufkommenden Unsicherheit, zahlreiche Konterchancen. Sowohl Süleyman Öztürk ( 55. ), als auch Süleyman Kaplan ( 70. ) hätten den Sack eigentlich zu machen müssen, doch beide scheiterten frei aufs Tor zu eilend am sehr guten Hochheimer Torwart Kevin Krezdorn. Nach einem Trikotzupfer von Luca di Martino an Frank Wischalla im Herrnsheimer Strafraum, entschied der hervorragend leitende Schiedsrichter Frank Roth aus Ludwigshafen, der im übrigen mit der jederzeit fairen Partie keinerlei Probleme hatte, auf Elfmeter für Hochheim. Michael Schneider vollstreckte sicher zum 3:2 ( 73. ). Die Gastgeber hatten dann nochmals durch einen 16m-Knaller von Süleyman Kaplan ( 87. ), den Kevin Krezdorn gerade noch zur Ecke klären konnte, die Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung. So aber mußten sie bis zur 97. Min. bangen, ehe der Sieg unter Dach und Fach war. Herrnsheims Coach Aaron Biagioli war dann auch trotz des Sieges nicht zufrieden mit dem Dargebotenen. „Unverständlich, anstatt hier 5:0 oder 6:0 zu gewinnen, geht plötzlich gar nichts mehr. Ich würde ein Spiel auch gerne mal entspannt verfolgen."

 

 

So. 14.03.2010
SGE Herrnsheim – Ataspor Worms 2:3 ( 1: 0 )

 

Überragender Sencer Koc dreht Partie kurz vor Schluß

 

Das war nichts für schwache Nerven. In der Nachspielzeit gelang Ataspor Worms gg. Eintracht Herrnsheim der nicht mehr für möglich gehaltene Siegtreffer durch Ihren alles überragenden Stürmer Sencer Koc. Das Spiel wurde von Anfang an verbissen geführt. Es kam zu vielen kleinen Nicklichkeiten. Schiri Dispot aus Kaiserslautern zückte unaufhaltsam gelbe Karten und brachte dadurch viel Hektik ins Spiel,  anstatt es zu beruhigen. Die Platzherren gingen in der 18. Min. durch Christian Dics Schlenzer ins lange Eck in Führung. In der 34. Min. erkämpfte sich der Herrnsheimer Süleyman Öztürk den Ball, sein Gegenspieler Hilal trat gefrustet nach und Schiri Dispot’s Pfiff ließ schlimmes für den Ataspor-Akteur erahnen. Doch anstatt für diese Tätlichkeit rot zu zeigen, beließ es der Referee bei einer Verwarnung. Das war‘s dann auch schon vom ersten Durchgang. Beide Abwehrreihen ließen nicht mehr viel zu. In der zweiten Halbzeit sah es so aus als könnten die Gastgeber den Deckel auf die Partie machen. Sie schnürten die Gäste in ihrer Hälfte ein und kamen in kurzer Folge zu guten Chancen. Doch zweimal reagierte der Ataspor-Schlußmann hervorragend. Erst lenkte er einen Schuß von Süleyman Kaplan gerade noch ins Toraus ( 55. ), dann kratzte er bei der darauf folgenden Ecke einen Kopfball von Christian Dic ( 56. ) gerade noch von der Linie. Die Gäste bissen sich an der bis dato sicher stehenden Herrnsheimer Deckung die Zähne aus. Für den etwas überraschenden Ausgleich mußte daher ein Eigentor herhalten. Tayfun Sahinoglu spielte den Ball zurück zu seinem Goali Hamdi Koc. Der will direkt abnehmen, der Ball springt aber unglücklich vor ihm auf, Koc säbelt unten durch und der Ball drudelt ins Netz – 1:1 ( 80. ). Der Schock steckte nur kurz in den Gliedern der Eintracht. Keine 60 Sekunden später lagen sie nämlich wieder in Front. Der in der zweiten Hälfte eingewechselte Emre Günes schoß einen Freistoß aus 18 m unter der hoch springenden Ataspor-Mauer hindurch an den Innenpfosten, von wo er den Weg ins Tor fand ( 81. ). In den letzten 10 Minuten brach dann die Showtime des Referees an. Zuerst schickte er den Herrnsheimer Kapitän Peter Tielmann mit gelb-rot vom Feld als dieser den Ball klärte. Darin gesehen hatte er ein Ballwegschlagen. Dann setzte sich Sencer Koc im Herrnsheimer Strafraum durch, legte sich den Ball aber zu weit vor, so daß er im Toraus landete, dachten alle - außer dem Unparteiischen. Sencer Koc spielte einfach weiter, zog zum Tor, wurde gelegt und Schiri Dispot zeigte auf den 11-Meterpunkt. Große Diskussionen brandeten auf ob dieser umstrittenen Entscheidung. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher – 2:2 ( 88. ). Doch damit nicht genug. Beim nächsten Angriff der Gäste riß Tayfun Sahinoglu Sencer Koc um. Obwohl er nicht letzter Mann gewesen war, zeigte ihm Schiri Dispot die rote Karte, womit Herrnsheim nur noch zu 9 war. Den fälligen Freistoß trat erneut der Gefoulte selbst und zimmerte das Spielgeräte trocken zum 2:3 in den Winkel der Gastgeber ( 91. ). Da Mehmet Ildiz beim Schiri all zu heftig reklamierte, mußte auch er mit gelb-rot vom Feld. Es blieb beim glücklichen 3:2-Sieg der Gäste, da Schiri Dispot trotz Anzeigen von 5 Minuten Nachspielzeit, die Partie in der 93. Minute abpfiff. Der persönlich anwesende Klassenleiter Bernhard Graffe suchte den Unparteiischen schnurstracks in seiner Kabine auf , wo erst nach 10 Min. wieder raus kam. Was er dem jungen Mann wohl gesagt haben mag ? Erfreut sahen zumindest beide nicht aus. Herrnsheims Sportwart Horst Bösel zum Spiel „Letzte Woche glücklich gewonnen, heute unglücklich verloren – so ist Fußball !“.

 

So. 07.03.2010

SGE Herrnsheim 2 – VfR Alsheim 0:2 ( 0:0 )

 

Herrnsheim, daß langfristig auf seinen Goalgetter Michael Strzdula verzichten muß, der sich einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen hat, war gegen die als Tabellenzweiter angereisten Gäste aus Alsheim klarer Außenseiter. Um so erstaunlicher die Leistung der jungen Eintracht-Recken. Alsheim tat sich schwer, konnte über die gesamte Spieldauer keinerlei Akzente setzen und lieb so den Nachweis eines Spitzenteams schuldig. Allein durch ihr teilweise überhartes Einsteigen traten sie in Erscheinung. So mußten ein Standard und ein Duseltor herhalten, um die Herrnsheimer Youngster in die Knie. Nachdem die erste Hälfte torlos geblieben war, trauten sich die Eintracht-Akteur etwas mehr zu. Der Ball lief gut, nur ein Tor wollte trotz ausreichen vorhandener Chancen nicht fallen. Alsheim hingegen wurde kurz nach dem Wechsel nach einer Ecke fündig ( 51. ). Die Herrnsheimer warfen alles nach vorne und waren dem Ausgleich nahe, als sich eine Bogenlampe von der Lattenunterkante zum 0:2 ins Herrnsheimer Netz senkte ( 78. ). Die Alsheimer feierten ihren Sieg überschwänglich, wohl wissen, daß dieser nur mit ganz viel Dusel zustande gekommen war.

 

SGE Herrnsheim – TG Westhofen 2:1 ( 0:1 )

 

Eintracht in kampfbetontem Derby mit glücklicherem Ende

 

Beide Seiten traten ersatzgeschwächt an, so daß sich die spielerischen Akzente in Grenzen hielten. Dafür wurde auf dem holprigen Geläuf um jeden Meter Boden gekämpft. Die Gäste standen kompakt und ermöglichten Herrnsheim, trotz optischem Übergewicht, nur wenige Chancen. Bei einem ihrer Kontern waren sie dann zum 0:1 durch Falter erfolgreich, der den Ball aus 8 m ins kurze Torwarteck schlenzte. Herrnsheim antwortete mit wütenden Gegenangriffen, die fast ins Auge gegangen wären, denn in der 39. Minuten waren sie urplötzlich in einer 2:4 Situation unmittelbar vor dem eigenen Tor in Not. Doch anstatt den direkten Abschluß zu suchen, vertändelten die Westhofener den Ball leichtfertig. Nach dem Seitenwechsel merkte man den Gastgebern an, daß sie sich viel vorgenommen hatten, denn nun drückten sie vehement auf den Ausgleich. Und er sollte nicht lange auf sich warten lassen. In der 50. Min. kam eine lang gezogene Flanke auf „Baba“ Öztürk, der den Ball geschickt per Kopf zum langen Pfosten bugsierte, wo Güney Yilmaz nur noch zum 1:1 einschieben mußte. Aber Westhofen zeigte kaum Wirkung, kam kurz darauf zu 2 dicken Chancen. Zuerst lenkte Hamdi Koc eine Volleyabnahme von Westhofens Nr. 6 gerade noch über die Latte ( 52. ), dann wehrte er gegen Murat Akbiyik glänzend ab, der aus 5 m frei völlig frei zum Schuß gekommen war. In beiden Situation wirkte die Herrnsheimer Abwehr keinesfalls sattelfest. Und auch in der 67. Min. stand den Gästen fast schon der Torschrei auf den Lippen, als Eric Tchoumi der Ball aus 6 m über den Spann rutschte und somit  am Tor vorbei ging. Wie das dann so ist, wenn die einen ihre Chancen nicht verwerten, schlagen die anderen halt zu. In der 80 Min. landete ein Kullerball von Güney Yilmaz aus 14 m zur Überraschung aller zum 2:1 im Gästetor. In den letzten Spielminuten haderten die Gäste dann all zu sehr mit dem, bis auf wenige Ausnahmen, ordentlich pfeifenden Schiri Karl-Heinz Theobald, so daß sie zu keinen zwingenden Möglichkeiten mehr kamen. Hatten die Herrnsheimer das Vorspiel nach einer indiskutablen Schiedsrichterleistung noch unglücklich 0:1 verloren, waren sie diesmal die Glücklicheren. Bleibt nur noch nachzutragen, daß es bis auf zwei gelben Karten für jede Seite, ein verbissen geführtes, aber jederzeit faires Auseinandertreffen war.

 

So. 06.12.2009

SGE Herrnsheim 2 – TSV Flörsheim/Dalsheim 2:4 ( 1:2 )

 

Eintracht-Youngster brechen nach Verletzungspech ein

 

Die Herrnsheimer waren kaum auf dem Platz, da hatten Ihnen Alex Fleig ( 5. ) und Jochen Kraft ( 8. ) bereits zwei vorweihnachtliche Geschenke ins Netz gelegt. Herrnsheim, daß mit Süleyman Kaplan Verstärkung aus der 1. Mannschaft erhielt, aber seit 3 Spielen ohne etatmäßigen Torwart auftreten muß, legte sich danach kräftig ins Zeug und bestimmte das Spielgeschehen. Folgerichtig fiel der 1:2-Anschlußtreffer durch Süleyman Kaplan per 20-m-Freistoß ( 21. ). Auch nach der Halbzeit bestimmten die Eintracht-Youngster das Spiel und kamen in der 56. Min. durch Christoph Lentz zum Ausgleich, als er nach einem Freistoß von Süleyman Kaplan abstaubte. Die Partie schien nun zu kippen, doch als Michael Strzdula verletzungsbedingt ausscheiden mußte und auch Süleyman Kaplan das Feld verließ, kam plötzlich ein Bruch ins Herrnsheimer Spiel. Der TSV nutzte dies und legte in Person von Jochen Kraft das 2:3 vor ( 69. ). Als Johannes Engelhardt dann auch das 2:4 glückte ( 78. ) war es um die Moral der jungen Herrnsheimer Truppe geschehen. Zu guter letzt mußte man sogar froh sein keinen weiteren Treffer kassiert zu haben, da sowohl Jochen Kraft als auch Johannes Engelhardt jeweils freistehend neben das Tor zielten.

 

SGE Herrnsheim – Germania Eich 3:1 ( 2:1 )

 

Eintracht gelingt gg. Germania Eich der 3. Sieg in Folge

 

„Wir brauchen einfach zu viele Chancen !“. Das Fazit von Herrnsheims Coach Aaron Biagioli bringt die Misere auf den Punkt. „Wir hätten das Ding heute schon viel früher klar machen müssen“. Auch in diesem Punkt mochte ihm keiner widersprechen. Herrnsheim drängte den Gast von Beginn an in die Defensive und ging schon früh durch einen Kopfball von Christian Dik mit 1:0 in Führung ( 8. ). Doch Eich gelang nach einem Abstimmungsfehler in der Herrnsheimer Hintermannschaft postwendend durch Andreas Dann der 1:1 Ausgleich ( 11. ). Die Gastgeber hatten sich aber in den letzten Partien ordentlich Selbstbewußtsein getankt und berannten weiter das Eicher Tor. Die Gäste hingegen wußten sich meist nur mit hartem Einsteigen zu behelfen, daß der gute Schiedsrichter Christoph Dengel aus Bad Kreuznach rechtzeitig unterband. Er ließ sich auch nicht durch die ständig lauthals reklamierenden Fans aus Eich beirren. Nach einer schönen Flanke von links köpfte Herrnsheims Libero Peter Tielmann zur verdienten 2:1-Führung ein. Eich hatte in der ersten Halbzeit nur noch eine nennenswerte Szene, als erneut Andreas Dann frei zum Kopfball kam, sein Abschluß Torwart Hamdi Koc aber vor keine Probleme stellte. Dafür tat ich sein Mitspieler Björn Schrinner unschön hervor, als er Emre Günes schlug ( 43. ), Schiedsrichter Dengel diese Tätlichkeit aber nicht gesehen hatte. Eichs Coach Helmut Wachtendorf war es aber nicht entgangen und so ließ er den Heißsporn in der Kabine. Auch im zweiten Durchgang war Herrnsheim das spielbestimmende Team, versäumte es aber rechtzeitig den Deckel auf die Partie zu machen. Mehmet Ildiz Kopfball ( 52. ) ging ebenso knapp am Ziel vorbei, wie Marc Sackreuthers Freistoß ( 56. ). Und auch Christian Diks Volleyabnahme ( 68. ) sprang von der Lattenunterkante auf die Linie und wieder zurück ins Feld. Eich mühte sich nach Kräften, hatte aber außer einem Fast-Eigentor von Peter Tielmann ( 49. ) keine wirkliche Torchance. In der 86. Min. erlöste dann der fleißige Emre Günes seine Farben, als er ein feines Solo zum 3:1 mit einem Dropkick aus gut 12m in den Winkel abschloß ( 86. ).

So. 29.11.2009

SG Harxheim / Gau-Bischofsheim – SG Eintracht Herrnsheim  1:2 ( 1:2 )

 

Herrnsheim setzt sich stark ersatzgeschwächt bei wackerem Schlußlicht durch

 

Herrnsheims Coach Aaron Biagioli mußte sich nicht lange Gedanken um sein Aufstellung machen. Nachdem insgesamt 6 Stammspieler krank oder gesperrt waren, kehrte er das letzte Häuflein Verbliebener zusammen, warf noch 3 1b-Spieler in den Topf und begab sich so auf den Weg nach Gau-Bischofsheim. Der Tabellenletzte präsentierte sich so wie bereits über die gesamt Vorrunde. Spielerisch gefällig, aber harmlos im Abschluß. Zudem offenbarten die Gastgeber teils haarsträubend Schwächen im Deckungsverband. Vor allem mit Kontern über die schnellen Spitzen Güney Yilmaz und Patrick Strzdula waren die Gäste, die aus einer massierten Abwehr heraus agierten, stets brandgefährlich. Der Sekundenzeiger hatte noch keine zwei Runden gedreht, da lag der Ball auch schon im Harxheimer Netz. Patrick Strzdula war von Libero Peter Tielmann steil geschickt worden und ließ Goali Dennis Meunier keine Abwehrchance. Auch in der Folge bestimmten die Gastgeber das Geschehen im Mittelfeld, wirkten aber bei schnellen Herrnsheimer Gegenangriffen sehr nervös. So überraschende es nicht, daß Marc Sackreuther nach einem Fehler von Dennis Meunier den Ball nur noch ins leere Tor schieben mußte ( 22. ). Aber die 2:0-Führung währte nur 2 Minuten, denn auf der Gegenseite kam Eintracht-Keeper Hamdi Koc etwas zu früh aus seinem Kasten und wurde mit einem Heber von Markus Storck zum 1:2 überrascht ( 24. ). Doch weiter ging die wilde Fahrt. Beide Mannschaften spielten zwischenzeitlich mit offenem Visier, so daß das Spiel ständig hin und her wogte und die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. In der 30. Min. hätte  Marc Sackreuther beinahe seinen zweiten Treffer gesetzt, nachdem er mustergültig von Güney Yilmaz bedient worden war. Der Ball klatschte aber aus spitzem Winkel nur an den Innenpfosten. Nach dem Seitenwechsel hätte die Eintracht dann eigentlich alles klar machen müssen. Bei lehrbuchmäßig vorgetragenen Kontern brachte zuerst Christian Dik ( 51. ) den Ball nicht im leeren Tor unter, dann landete Mehmet Ustas Schuß erneut nur am Pfosten. Harxheim drückte, konnte sich aber keine zwingende Torchance erspielen. Den nächsten Hochkaräter hatten daher erneut die Gäste zu verzeichnen. Doch Patrick Strzdula verließen, von seinem Bruder Michael fein bedient, frei vorm Tor die Kräfte. Den Schlußpunkt setzte dann der emsige Marc Sackreuther. Aber auch ihm glückte aus 10 m frei zum Schuß kommend kein Treffer mehr. Unschön die Szene kurz vor Schluß, als Harxheims Alexander Krimmel gegen den Eintrachtler Mehmet Usta nachtrat und zurecht mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Eine souveräne Leistung lieferte der Unparteiische Florian Götte aus Alzey ab.

 

SV 1914 Pfeddersheim 2 – SG Eintracht Herrnsheim 2  2:5 ( 1:2 )

 

Die Eintracht-Youngster hatten aus der Vorrunde noch etwas gut zu machen, als man stark ersatzgeschwächt mit 1:4 unterlag. Doch die Partie begann äußerst unglücklich für die Gäste. Der für bei ausgefallenen Torleute eingesprungene Libero Steffan Lehnert konnte einen direkt vor ihm aufspringenden Ball nicht festhalten, so daß dieser sich zum 1:0 für 1914 hinter ihm in die Maschen ( 9. ) senkte. Aber diesmal war das Team von Coach Michael Bachmann aus einem anderen Holz geschnitzt und lieferte eines seiner besten Spiele ab. Zuerst traf Michael Strzdula per Foulelfmeter zum 1:1 ( 25. ), dann vollendete Stephan Kraft ein Solo von der Mittellinie zum 1:2 ( 41. ). Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Trainersohn Niko auf 1:3 ( 49. ). Auch durch den 2:3-Anschlußtreffer ( Foulelfmeter, 51. ) ließen sich die Eintracht-Youngsters den Sieg nicht mehr nehmen. Mit einem fulminanten Schuß aus 20 m stellte Christop Trapp den alten Abstand wieder her ( 51. ). Der Schlußpunkt zum 2:5 war Önder „Delgado“ Cokkücük vorbehalten ( 85. ).

 

Mi. 21.10.2009

Bezirkspokal Achtelfinale

 

Ataspor Worms – SGE Herrnsheim 0:3 ( 0:1 )

 

Herrnsheim siegt auch im Pokal 3:0 gg. Ataspor Worms

 

Wie bereits in der laufenden Runde, so siegten die Herrnsheimer Eintrachtler auch im Bezirkspokalachtelfinal 3:0 bei Ataspor Worms. Die Gastgeber drückten gleich mächtig aufs Gas. Herrnsheim hielt mit viel Einsatz dagegen und hatte in der ein oder anderen Szene auch Glück, daß die türkische Mannschaft Ihre Chancen zu überhastet abschloß. Ab der 25. Min. löste sich Herrnsheim aus der Umklammerung und trug nun seinerseits gefährliche Angriff vor. Einer davon führte zum 0:1, als Ankido Rwil in der zweiten Welle trocken einlochte. Dabei blieb es bis zur Pause. Im zweiten Durchgang legte Ataspor wieder einen Gang zu. Das sah auch alles sehr vielsprechend aus, nur spätestens am Sechzehner brachte irgendwie immer ein Herrnsheimer seinen  Fuß dazwischen. Ab der 60. Min. löste sich Herrnsheimer wieder aus der Umklammerung und hatte mit Emre Günes ( 63. ) und Süleyman Kaplan ( 65. ) zwei dicke Chancen, die Führung auszubauen, als beide frei durch waren, aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnten. Beim nächsten Konter war es dann aber doch so weit. Mehmet Ildiz tunnelte den türkischen Schlußmann zum 0:2 ( 68. ). Als in der 78. Min. Liam Potera im Herrnsheimer Strafraum umgerissen wurde, forderten die Ataspor-Anhänger Elfmeter, doch Schiedsrichter Steffen Larisika ließ weiter spielen. Die einzige überdenkbare Entscheidung, des ansonsten hervorragend pfeifenden Unparteiischen aus Harxheim. Kurz vor Schluß war es dann der gerade eingewechselte Michael Strzdula, der im zweiten Versuch zum 0:3 Entstand traf ( 86. ). Zu erwähnen wäre noch, daß das Spiel jederzeit fair verlief, was sicherlich auch ein Verdienst, des umsichtig leitenden Referees war.

So. 25.10.2009

TV 1817 Mainz - SGE Herrnsheim 4:1 ( 0:1 )

Eintracht macht das Spiel und 1817 die Tore

Mit leeren Händen und einer unnötig hohen Niederlage kehrten die Herrnsheimer Kicker aus Mainz zurück. Insgeheim hatte man zumindest auf einen Teilerfolg gehofft und der lag auch absolut im Bereich des möglichen, ja selbst ein Sieg wäre durchaus drin gewesen. Die Partie begann verhalten. Beide Seiten sondierten erstmal was die andere zu bieten hatte. Chancen blieben daher Mangelware. Das änderte sich gg. Ende der ersten Halbzeit. Herrnsheim gewann nun die Mehrzahl der Zweikämpfe und erspielte sich so ein optisches Übergewicht. Nachdem Cenker Ülker noch knapp per Kopf gescheitert war ( 38. ), verwertete Emre Günes einen schönen Paß von Marc Sackreuther zur Gästeführung ( 43. ). Nach der Pause sah es auch weiterhin so aus, als könne der Gast das Spiel für sich entscheiden. Doch plötzlich riß der Faden. Vor allem über die rechte Seite wurden die Mainzer nun brandgefährlich und deckten die Abwehrschwächen der Gäste gnadenlos auf. Auf Vorlage von Frank Siedentopf gelang Rafael Brantzen der 1:1 Ausgleich ( 55. ). Herrnsheim schien wachgerüttelt und war nun wieder im Spiel. Nach schöner Flanke von Güney Yilmaz stand Marc Sackreuther mutterseelen allein vorm Tor, doch sein Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei. Praktisch im Gegenzug gingen die Gastgeber in Führung. Jedoch entstand der Treffer aus stark abseitsverdüchtiger Position. Frank Siedentopf war's egal. Aus schier unmöglich spitzem Winkel schlenzte er den Ball zum 2:1 in die Herrnsheimer Maschen ( 73. ). Die Gäste drängten mit Macht auf den Ausgleich, gingen aber zu leichtfertig mit ihren Chancen um. Als der Herrnsheimer Ankido Rwil, nachdem er im eigenen Strafraum durch Johannes Hiemer gefoult worden war und sich zu einem Revanchfoul hinreißen ließ entschied der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Peter Klein zum Entsetzen der Herrnsheimer auf Strafstoß für Mainz und gelb für Ankido Rwil. Jörg Siedentopf nahm das Geschenk dankbar an und vollendete sicher zur 3:1 Vorentscheidung ( 81. ). Herrnsheim warf noch einmal alles nach vorne, konnte aber am Schluß sogar froh sein, daß 1817 außer dem Kopftreffer von Florian Marschall ( 90 + 2. ) zum 1:4, keine weiteren Treffer gelang. Denn sowohl Alexander Stieg ( 89. ), als auch Kenneth Krüger ( 90. + 3. ) hatten beide freie Bahn, setzten den Ball aber neben den Kasten.

FSV Abenheim - SGE Herrnsheim 2 3:2 ( 2:1 )

Einrachtyoungster machen Spitznereiter das Leben schwer

Schwere als erwartet tat sich Favorit FSV Abenheim gg. die 2. Garnitur von Eintracht Herrnsheim. Abenheim war zwar vom Anpfiff weg das spielbestimmende Team und ging früh durch Jens Weinheimer ( 11. ) und Christian Jäger ( 18. ) mit 2:0 in Front, doch Herrnsheim steckte nie auf und hielt mit viel Kampf und Einsatz dagegen. Der Herrnsheimer Christoph Lentz meinte es damit aber etwas zu genau und mußte mit Rot vom Feld ( 25. ). Der FSV hatte auch danach noch Chancen den Vorsprung auszubauen, vergab diese aber zum Teil kläglich. Herrnsheims Steffan Görtz gelang mitten in die Abenheimer Drangphase mit einem fulminanten Freistoß aus 45 m ( ! ) Entfernung der 1:2-Anschlußtreffer ( 27. ). Die Gastgeber wirkten geschockt, so daß Herrnsheimer vor der Halbzeit fast noch der Ausgleich geglückt wäre. Im zweiten Durchgang hatte Abenheim wieder Oberwasser und legte durch Michael Weinheimer das 3:1 vor ( 55. ). In der 78. Min. traf dann traf Christopher Müller statt ins Gästetor den eigenen Kasten und somit stand es nur noch 3:2 ( 78. ). Nicht zuletzt weil Eintracht-Goali Silvio Maunitsch einen Strafstoß von Christian Jäger abwehren konnte ( 80. ), wurde es in der Schlußphase dann sogar nochmal richtig eng. Erneut Steffan Görtz faßte sich aus gut 35 m ein Herz und nagelte den Ball volley ans Lattenkreuz. Abenheim wirkte alles andere als sicher, schaukelte den knappen Vorsprung aber mit letzter Kraft ins Ziel.

So. 05.10.2009
Spvgg. Dietersheim - SGE Herrnsheim 1:1 ( 0:1 )

 

Eintracht nur Remis beim Tabellenletzten

 

Mit nur einem Punkt kehrten die Eintracht-Kicker von Ihrem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten zurück. Das sieht auf dem Papier erstmal dürftig aus, aber so war es keinesfalls. Daß die Gastgeber am Tabellenende liegen, merkte man ihnen nämlich nicht an. Sie gingen mit viel Biß in die Partie. Herrnsheim wirkte zwar technisch reifer, machte aber zu viele Fehler im Spiel nach vorne. So spielte sich das Geschehen im ersten Durchgang weitestgehend im Mittelfeld ab. Erst in der 36. Min. wurde es zum ersten mal richtig brenzlig, als Emre Günes einen gut getimte Flanke von Süleyman Kaplan noch abfälschte und der Dietersheimer Torwart Steffan Bäder den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte. Doch kurz darauf gingen die Gäste dann doch in Führung. Christian Dik faßte sich ein Herz und seine Direktabnahme schlug zum 0:1 im langen Eck ein ( 38. ). Nach der Pause sah es so aus, als könnte Herrnsheim den Deckel auf die Partie machen, doch gleich zweimal in kurzer Folge wurden beste Chancen versiebt. Die Gastgeber kamen stärker auf und erspielten sich nun ihrerseits gute Chancen. In der 67. Min. landete eine schöne Ballstafette bei Erkan Genc, der nur noch zum 1:1 einschieben mußte. Herrnsheim antwortete mit wütenden Gegenangriffen und so langsam entwickelte sich eine packende Partie, die ständig hin und her wogte. Als Gästeakteur Marc Sackreuther gegen einem Abseitspfiff des Unparteiischen Bernd Hensel gar zu laut protestierte, schickte dieser ihn mit gelb-rot vom Feld ( 74. ). In den letzten 10 Minuten ging es dann vollends zu Sache. Beide Mannschaften legten alle Hemmungen ab und hatten noch jeweils 2 - 3 sehr gute Chancen den Siegtreffer zu landen, aber letztlich blieb es beim gerechten Unentschieden. Herrnsheim muß nicht wirklich um die vergebenen Punkte trauern, denn die Gastgeber präsentierten sich keinesfalls als Abstiegskandidat und werden in dieser Verfassung sicher auch noch anderen Teams Probleme bereiten.

 

FSV Osthofen 2 - SGE Herrnsheim 2 5:0 ( 3:0 )

 

Eintracht 2 geht in Osthofen baden

 

Die Platzherren gingen früh durch Anton Aronov ( 18.) in Führung und bestimmten in der Folge das Geschehen. Nachdem der Herrnsheimer Cenker Ülker gleich zweimal die Chance zum Ausgleich ausgelassen hatte, gelang Osthofen direkt nach der Halbzeitpause durch Alex Graf ( 48. ) und Willi Vogel ( 52. ) die vorentscheidende Führung zum 3:0. Beide Tore wurden begünstigt durch Abwehrfehler in der Gästedeckung. Als dann auch noch Torwart Andeas Hugel nach einer Notbremse gg. den Osthofener Spielertrainer Hubert Jelsch "rot" sah ( 54. ), war die Messe praktisch gelesen. Doch kurioser weise hatten die jungen Eintracht-Akteure danach ihre beste Phase und versiebten drei dicke Chancen zum Anschlußtreffer. Gegen Ende der Partie ließen bei den Gästen die Kräfte nach, so daß Daniel Rupp ( 83. ) und Alex Graf ( 85. ) das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe schrauben konnten. Während Osthofen sich mit diesem verdienten Sieg an die Tabellenspitze setzte,muß Herrnsheims Coach Michael Bachmann Seelenmassage betreiben und sein junges Team wieder fürs nächste Spiel in Alsheim aufbauen.

 

 

So. 19.10.2009

SGE Herrnsheim - TSV Schott Mainz 0:3 ( 0:1 )

 

Herrnsheim unterliegt unglücklich gegen Tabellenführer Schott Mainz

 

Der Herrnsheimer Coach Aaron Biagioli hatte seine Truppe bestens auf die favorisierten Gäste eingestellt. Mit viel Einsatzbereitschaft ging man zu Werke und versuchte so die spielerische Überlegenheit der Gäste einzudämmen. Doch bereits nach 5. Min. verhängte Schiedsrichter Patrick Abrante-Perez einen mehr als zweifelhaften Foulelfmeter gegen die Gastgeber, den Thilo Schmitt trocken zum 0:1 nutzte. Herrnsheim wirkte angeschlagen, so daß Mainz durch Salih Ceylan ( 8. ) und Mate Malencia ( 12. ) zu aussichtsreichen Chancen kam, aber in Eintracht-Keeper Hamid Koc ihren Meister fanden. Die Eintracht kam erst gegen Ende der ersten Hälfte zu ihrer ersten Torchance. Die hatte es aber in sich. Emre Günes wurde dabei im Strafraum mit dem Rücken zum Tor umgerissen, doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus, was die Herrnsheimer Anhänger nun vollends auf die Palme brachte. Hatte der Schiedsrichter doch nach deren Ansicht im Verlauf der ersten Halbzeit mehrfach klare Fehlentscheidungen gegen die Gastgeber getroffen. Der neutrale Zuschauer wäre geneigt zu sagen, daß der Herr in schwarz-grün in vielen Situationen, auch bedingt durch sein gestenreiches Auftreten, eine sehr unglückliche Figur abgab. Die Konsequenz waren zahlreiche gelbe Karten gg. die Heimmannschaft. Im zweiten Durchgang nahmen die Gastgeber mit noch mehr Schwung und der Mehrzahl der gewonnen Zweikämpfe das Heft in die Hand und kamen nun auch zu Torchancen. Die Beste verwertete Güney Yilmaz zum vermeintlichen 1:1 ( 61. ). Jedoch sah Schiedsrichter Patrick Abrante-Perez auch dies anders und entschied auf Abseits. Kurz darauf erstarrte den Herrnsheimer Anhänger der Torschrei auf den Lippen, als der erneut sehr emsige Güney Yilmaz per Seitfallzieher bereits den Mainzer Goali bezwungen hatte, einer seiner Mitspieler den Ball aber noch per Flugkopfball von der Linie beförderte ( 67. ). Direkt in diese Drandphase hinein geschah das, was clevere Mannschaften auszeichnet. Ein langer Diagonalball landete auf dem Kopf des wuchtigen Mainzers Matte Malencia und gegen dessen Kopfball war auch der gute Herrnsheimer Schlußmann Hamdi Koc machtlos - 0:2 ( 72. ) und damit quasi die Vorentscheidung. Herrnsheim warf nun zwar alles nach vorne, öffnete dadurch aber den Gästen Platz zum kontern, den sie auch prompt nutzten, zumal Eintracht-Akteur Ankido Rwil in der 80. Min. nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte gesehen hatte. Auf Vorlage von Mekkerem Serdar staubte abermals Mate Malencia zum 0:3 ab ( 83. ). In der Schlußphase mußte dann auch noch der Herrnsheimer Luca di Martino, ebenfalls nach einem Foul, mit gelb-rot vom Platz ( 88. ). Ein Kuriosum gibt es noch zu berichten. In der 59. Min. nahm Schiedsrichter Patrick Albrante-Perez eine gelb-rote Karte gg. Eintracht-Spieler Mehmet Ildiz, der vorher selbst gefoult worden war, nach heftigen Protesten der Gastgeber zurück. Hatte er da den Durchblick verloren und den falschen Spieler verwarnt ? Genau könnte das nur der Referee sagen. Der machte sich jedoch direkt nach dem Schlußpfiff eiligen Fußes vom Platz.


SGE Herrnsheim 2 - Rheingold Hamm 2 4:1 ( 2:1 )

Herrnsheim begann schwungvoll und führte schnell nach Toren von Ekrem Kaplan ( 12. ) und Christop Trapp ( 20. ) 2:0. Dann aber kehrte der Schlendrian ein, so daß die Gäste zum überraschenden 1:2 Anschlußtreffer kamen ( 42. ). Nach der Pause lief der Ball nur noch in Richtung Hammer Tor, so daß die beiden Treffer von Michael Strzdula zum 4:1 Entstand die logische Folge waren. Coach Michael Bachmann war zwar mit dem Spiel, nicht aber mit der Chancenverwertung zufrieden. "Die Partie muß bereits frühzeitig entschieden sein. Der Gegentreffer hat uns kurz aus dem Konzept gebracht. Wir brauchen einfach zu viele Chancen um zu Toren zu kommen. Das muß meine blutjunge Truppe noch lernen !".

 

So. 27.09.2009

SGE Herrnsheim I – SV Gonsenheim II  2:1 ( 1:0 )

 

Eintracht trotz schwacher Vorstellung siegreich

 

Eine ganz schwache Vorstellung boten die Eintrachtler den wenigen erschienen Zuschauern im BIZ. Beide Mannschaften traten praktisch mit dem letzten Aufgebot an und dies war der Partie deutlich anzumerken. Gonsenheim mühte sich den Umständen entsprechend nach Kräften. Herrnsheim, daß die Stammkräfte S. Kaplan, S. Öztürk, P. Tielmann und A. Rwil ersetzen mußte, konnte in keiner Phase an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. Die Zweikämpfe wurden nicht richtig angenommen und es setzte Fehlpässe am Fließband. Trotzdem  gab es auf beiden Seiten Chancen, die meist aus Abwehrfehlern resultierten. Den einzig wirklich gelungenen Spielzug der ersten Halbzeit vollendete Güney Yilmaz per Heber zum 1:0 ( 38. ). Im zweiten Durchgang nutzten die Gäste die Unsicherheit in der Herrnsheimer Hintermannschaft zum 1:1 Ausgleich ( 78. ) und waren danach sogar dem Siegtreffer näher als die Gastgeber. Deshalb muß man es schon als glücklich bezeichnen, daß Emre Günes in der 87. Min. nach einer Ecke per Kopf der nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1 Siegtreffer gelang. Herrnsheims Coach war trotz des Sieges bedient „Das war heute, nach der Auftaktpleite in Mombach, unsere schwächste Saisonleistung“.

 

 

SGE Herrnsheim II – Norm. Pfiffligheim I  2:0 ( 1:0 )

 

Eintracht II setzt Siegeszug fort und putzt auch Spitzenreiter Pfiffligheim

 

Wer hätte das für möglich gehalten ? Zu Saisonbeginn mit 3 Niederlagen gestartet ( wobei man in allen 3 Spielen mit einer Notelf auflaufen mußte ) gelang der jungen Eintrachttruppe nun gegen Tabellenführer Normannia Pfiffligheim ein völlig verdienter 2:0-Erfolg. Vom Anpfiff weg entwickelte sich im Herrnsheimer Sportplatzpark eine Partie, die dem Namen Spitzenspiel absolut gerecht wurde. Beide Seiten spielten offensiv nach vorne, so daß die zahlreich erschienen Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Nachdem hüben wie drüben Chancen vergeben wurden, versenkte Süleyman Kaplan kurz vor dem Pausenpfiff ( 43. ) einen 20m-Schuß im Pfiffligheimer Kasten. Nach dem Wechsel spielte nur noch eine Mannschaft und das waren die Hausherren. Folgerichtig erhöhten Sie in der 65. Min. auf 2:0, als Simon Willenweber eine tolle Hereingabe von Patrick Strzdula mit der Fußspitze ins Tor bugsierte. Von den Gästen kam auch danach nichts mehr, so daß es beim ungefährdeten Sieg der Herrnsheimer Youngster blieb. Coach Michael Bachmann: „Unglaublich, unser Saisonziel war es, nicht zu oft als Kanonenfutter herhalten zu müssen und nun schlagen wir sogar den Tabellenführer“.

So. 20.09.2009

Spielbericht SGE Herrnsheim - ASV Nibelungen Worms 2:2 ( 0:1 )

 

Eintracht liefert beste Saisonleistung ab, wird aber nicht belohnt


Mit 2:2 endete das packende Lokalderby zwischen Eintracht Herrnsheim und Nibelungen Worms. 90 heiße Minuten hatten sich die Kontrahenten zuvor geliefert. Herrnsheim begann stark und hatte gleich die erste Chance durch Mehmet Ildiz, der sich auf links bis zur Grundlinie durchgesetzte, aber dessen Hereingabe keinen Adressaten fand. Anders die Nibelungen, die sich an diesem Tag äußerst effektiv im Ausnutzen ihrer Torchancen zeigten. Ankido Rwil vertändelte als letzter Mann den Ball gg. Alex Fischer, der blieb ganz cool und lupfte den Ball über Herrnsheims Goali Hamdi Koc hinweg zur Gästeführung ( 12. ) ins Tor. Nur 2 Minuten später kam Muhammed Öztürk frei zum Kopfball, vergab aber kläglich. Herrnsheim nahm mehr und mehr das Zepter in die Hand, nur Tore wollten keine fallen. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Süleyman Öztürk in der 22. Min. als der Ball bei ihm landete und er völlig frei vorm Tor stand. Sein Schuß war aber eher eine Rückgabe zu Nibelungen-Goali Bernd Busch. Offensichtlich hatte er mit einem Abseitspfiff gerechnet. Nur 1 Min. später setzte Mehmet Ildiz eine Direktabnahme nur knapp nebens Tor. Als nächstes versuchte es erneut Süleyman Öztürk. Doch sein 20 m-Schuß zischte am langen Pfosten vorbei. In der 39. Min. schien der Ausgleich fällig. Mehmet Usta hatte sich auf links durchgetankt, seine Flanke landete ungewollt wieder bei ihm, doch seinen Kopfball konnte Bernd Busch mit letztem Einsatz zur Ecke abwehren. Die Gäste nahmen somit den etwas glücklichen Vorsprung mit in die Kabine. Nach dem Wechsel bestimmte die Eintracht weiterhin das Geschehen und wurde nun endlich auch belohnt. Einen Paß in die Tiefe erlief sich Süleyman Öztürk, der auch noch Bernd Busch aussteigen ließ und zum 1:1 ins leere Tore einschob ( 49. ). Nibelungen wirkte angeknockt und konnte nur bei Standards überzeugen. Als alles mit der Herrnsheimer Führung rechnete schlugen die Gäste erneut eiskalt zu. Wiederum war es Alex Fischer, der in den Raum durchstartete und per Heber zum 1:2 vollendete ( 68. ). Doch die Führung wehrte nur 2. Minuten. Der eingewechselte Emre Günes traf per Direktabnahme zum 2:2 Ausgleich ( 70. ). Herrnsheim marschierte weiter. Süleyman Öztürk zog energisch zur Grundlinie legte nach ihnen und Mehmet Ildiz traf zur 3:2-Führung. Doch Schiri Christopher Dispot entschied auf Abseits. Die einzige Fehlentscheidung des ansonsten sehr ordentlich leitenden Unparteiischen. Danach wurde es wieder bunt. Zuerst holte sich Süleyman Öztürk eine rote Karte wg. Beleidigung seines Gegenspielers ab ( 85. ), dann erwischte es den Spielertrainer von Nibelungen Worms, Mirko Krämer, der wg. einer Tätlichkeit mit rot vom Feld mußte ( 91. ). Trotz 3 Minuten Nachspielzeit blieb es beim 2:2 Unentschieden. Für Herrnsheim wäre sicher mehr drin gewesen, wenn sie ihre Chancen besser genutzt und unnötige Abwehrfehler vermieden hätten. Nibelungen Worms kann dagegen mit dem gewonnen Punkt sicher gut leben.


Spielbericht SGE Herrnsheim 2 - TuS Monsheim 2 6:1 ( 1:0 )

 

Herrnsheimer Youngster versüßen sich Kerwewochenende mit Kantersieg gg. Monsheim 2

 

Mit dem vierten Sieg in Folge, der auch in der Höhe verdient war, schiebt sich Eintracht 2 in der Tabelle weiter nach oben. Dabei sah es zu Beginn gar nicht nach so einer klaren Angelegenheit aus. Die Aktionen der Gastgeber wirkten dafür zu verkrampft. Monsheim 2 fand besser ins Spiel und hatte auch gleich zwei gute Chancen in Führung zu gehen. Etwas überraschend fiel daher der Führungstreffer durch Patrick Strzdula ( 14. ). Danach nahm die Eintracht aber das Heft in die Hand und hätte zur Pause den Vorsprung schon ausbauen können. Das holte Michael Strzdula direkt nach Wiederanpfiff nach - 2:0 ( 48. ). Mit dem 3:0 nur 4 Minuten später, nun wiederum durch Bruder Patrick, war die Entscheidung gefallen und die Gäste ergaben sich in Ihr Schicksal. Herrnsheim erspielte sich nun Chance auf Chance, aber lediglich Patrick Strzdula hatte das Visier richtig eingestellt. Mit seinen Treffern 3 - 5 ( 70., 80. und 86. ) schraubte er das Ergebnis in die Höhe. Monsheimer konnte dem nur noch den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 4:1 ( 74. ) entgegen setzen. So beschenkten sich die jungen Herrnsheimer Kicker zu Ihrer Kerwe mit einem überzeugenden Heimsieg. Der anwesende Trainer der 1. Mannschaft Aaron Biagioli meinte zum Spiel: "Das ist eine eingeschworene junge Truppe, die mit viel Herz und Leidenschaft bei der Sache ist. Es macht richtig Spaß denen zu zu schauen".

 

 

So. 13.09.2009

Spielbericht TuS Hochheim - SGE Herrnsheim 2:2 ( 1:1 )

 

Hochheim gelingt Ausgleich in letzter Minute !

 

Spannender hätten sie es kaum machen können, die Kicker von der Dreihornmühle. Es war die letzte Minute der Nachspielzeit angebrochen, als der Ball nach einem Einwurf in den Strafraum der Gäste segelte, Alexei Apavin sich gegen 3 Mann behauptete und den Ball durch die Beine von Freund und Feind hindurch in die Maschen des Eintrachttors bugsierte. Noch Minuten nach dem Spiel saßen die Spieler von Eintracht Herrnsheim niedergeschlagen auf dem Rasen und haderten mit ihrem Glück. Dabei hatte alles so gut angefangen. In der 29. Min. eilte der wieselflinke Güney Yilmaz auf rechts auf und davon und platzierte den Ball zum 0:1 im langen Eck ( 29. ). Doch nur 4 Minuten später kam Ganew Quarshi an den Ball, als sich zwei Eintrachtspieler unseins waren, eilte auf Goali Hamid Koc zu, der seinen Schuß zwar abwehrte, dabei aber das Knie seines Mitspielers Ankido Rwil traf, von wo der Ball zum 1:1 über die Linie kullerte. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Herrnsheim machte zwar den spielerisch gefälligeren Eindruck, doch in den Zweikämpfen war man nicht so richtig präsent. Nach dem Wechsel gewannen die Gäste mehr und mehr die Oberhand. In der 57. Min. tauchte Peter Tielmann völlig frei vor Hochheims Torwart Kevin Krezdorn auf, doch sein Heber war viel zu harmlos, so daß ihn Krezdorn ihn ohne Mühe herunter pflücken konnte. Herrnsheim blieb am Drücker. Nach einem Steilpaß auf Süleyman Kaplan, legte dieser schön in die Mitte, wo Sascha Debus nur noch zum 1:2 ( 59. ) einschieben mußte. Danach versäumten es die Gäste aus ihren Konterchancen mehr Kapital zu schlagen. Hochheim warf alles nach vorne und wurde in der Nachspielzeit belohnt.

 

Spielbericht Blau-Weiss Worms 2 - SGE Herrnsheim 2   0:3 ( 0:0 )

 

Herrnsheimer Jungspunde setzen Siegeszug auch am alten Schweißwerk fort

 

Hoch überlegen zeigten sich die jungen Eintracht-Akteure Ihrem Gegner Blau-Weiss Worms 2. Doch wie zu Beginn der Saison, offenbarten sie  eklatante Abschlußschwächen. Außerdem wirkten die Aktionen zu überastet und ungenau. Blau-Weiss stand tief und lauerte auf Konter. Das Spiel war von viel Kampf und wenig spielerischen Momenten geprägt. Und wenn, dann gingen diese ausschließlich von den Gästen aus. Mit einem mageren 0:0 wurden die Seiten gewechselt. Das Spiel setzte im zweiten Durchgang nahtlos da an, wo es aufgehört hatte. Herrnsheim machte das Spiel und Blau-Weiss rührte kräftig Beton an. In der 72. Min. war es dann doch um die Hausherren geschehen. Nico Bachmann schlenzte eine Direktabnahme unhaltbar aus 18 m in den Winkel des Blau-Weiss-Tors. Bei Herrnsheims Coach Michael Bachmann hellte sich die Miene noch mehr auf, als Michael Strzdula, nach Vorarbeit seines Bruders Patrick, kurz darauf aus kurzer Distanz das 2:0 folgend ließ ( 78. ). Den Schlußpunkt setzte erneut Michael Strzdula, der nach einem Foul an Joey Lyvers den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0 verwandelte ( 83. ). Auch danach boten sich den Gästen noch weiter Chancen, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, aber an diesem Tag hatten sie ihr Visier einfach nicht genau genug eingestellt. Es blieb somit beim hochverdienten Sieg der Eintracht-Jungspunde – der dritte in Folge.

So. 06.09.2009

Spielbericht Ataspor Worms - SGE Herrnsheim 0:3 ( 0:1 )

 

Ataspor bezieht erste Heimniederlage

 

Mit der Spieldiagnose von Ataspor-Trainer Suney Celik, daß seine Mannschaft das klar bessere Team gewesen sei und deshalb unverdient verloren habe, kann man sich nur bezogen auf die erste Halbzeit einig sein. Ataspor gab sofort Gas und ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen – pardon fast nicht ! Denn da war ja noch die ominöse 5. Min. in der Mehmet Ildiz eine Unachtsamkeit in der Türkischen Hintermannschaft ausnutzte und Herrnsheim mit 1:0 in Führung brachte. Ataspor zeigte sich hiervon aber wenig beeindruckt und setzte die Gäste weiter gehörig unter Druck. Dreimal fischte Eintracht-Keeper Hamdi Koc so genannte 1000%tige noch raus und verhinderte so den bis dato verdienten Ausgleich. Wenig dem Spiel zuträglich war hingegen die Hektik, die in erster Linie von außen ins Spiel hinein getragen wurde. Einmal sogar stand die Partie kurz vor dem Abbruch, als ein Ataspor-Betreuer aufs Spielfeld lief und dem Eintracht-Akteur Tayfun Sahinoglu an die Gurgel ging. Doch Schiri Carsten Gassmann, der mit dem Spiel seine liebe Mühe und Not hatte, konnte die Gemüter gerade noch beruhigen. Mit der schmeichelhaften Gästeführung wurden die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Durchgang berannten die Türken das gegnerische Tor. Doch ihre Aktionen wurden zunehmend kopfloser, die Konter der Gäste dagegen immer präziser. Dann jedoch holte die Kicker aus Herrnsheim wieder ihr Fluch ein. Bei einem Eckball lag plötzlich der Ataspor-Spieler Sencer Koc am Boden und krümmte sich. Schiri Carsten Gassmann wollte einen Ellenbogenschlag von Cenker Ülker gesehen haben und verwies den Herrnsheimer Spieler des Feldes. Später soll der angeblich  gefoulte gegenüber dem Referee zugeben haben, daß er gar nicht getroffen wurde. Doch wie dem auch sei, ab der 60. Min. agierten die Gäste wieder einmal in Unterzahl. Bemerkbar machte sich dies jedoch kaum. Ganz im Gegenteil, schien es die Herrnsheimer nur noch zusätzlich anzustacheln. Ein Beleg dafür war der 25m-Kracher von Emre Günes, der von der Lattenunterkante wieder ins Feld zurück sprang. Und als sei dies ein Vorbote für die Schlußoffensive der Gäste gewesen, verwertete der gleiche Spieler in der 73. Min. eine schöne Hereingabe von  Süleyman Kaplan völlig frei stehend per Kopf zum vorentscheidenden 2:0. Während die Gastgeber fortan mit dem gewiss nicht gegen sie gerichteten Schiedsrichter haderten, legten die Gäste in Person von Neuzugang Güney Yilmaz nach, der zum 3:0 Endstand abstaubte ( 83. ). Den Schlußpunkt setzte Ataspors Nr. 3, der mit einem fulminanten 30-m-Knaller nur den Pfosten des Eintrachttors anvisierte. Unterm Strich sicher ein verdienter, wenn auch etwas zu deutlich ausgefallender Sieg für die Gäste aus Herrnsheim, der gleichzeitig für die heimstarken Türken die erste Saisonpleite auf eigenem Geläufe bedeutete.

Mi. 02.09.2009

Spielbericht SGE Herrnsheim II - SV Gimbsheim II  5:1 ( 2:0 )

 

Strzdula-Gala beschert Eintracht Herrnsheim II ersten Saisonsieg

 

Nachdem die ersten 3 Saisonspiele mehr oder wenig unglücklich verloren wurden, konnte die junge SGE-Truppe nun den ersten Saisonsieg verzeichnen. Dabei war sie über die komplette Spieldistanz das klar bessere Team. Patrick Strzdula traf schon früh zum 1:0 ( 15. ), ehe sein Bruder Michael kurz vor der Halbzeit das 2:0 ( 40. ) folgen ließ. Auch im zweiten Durchgang setzte sich die Überlegenheit der Gastgeber fort. In der 48. und 60. Min. stellte Patrick Strzdula die Weichen endgültig auf Sieg. Dazwischen lagen etliche Chancen, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Michael Strzdula setzte mit dem 5:1 ( 72. ) den Schlußpunkt, nachdem zuvor Geier für Gimsheim ( 70. ) den Ehrentreffer erzielt hatte. Schiedsrichter Rudolf Schmidt hatte mir der jederzeit fairen Partie keinerlei Probleme.

So. 30.08.2009

Spielbericht SGE Herrnsheim - TSV Schornsheim 3:0 ( 2:0 )

 

Eintracht stürzt Schornsheim vom Tabellenthron

 

Trotz großer Personalsorgen ist es der Eintracht gelungen  Spitzenreiter Schornsheim die erste Saisonniederlage beizubringen. Und das absolut verdient. Da Herrnsheim auf den gesperrten Libero Peter Tielmann verzichten mußte, ließ Coach Aaron Biagioli zu Beginn mit Viererkette spielen. Das wäre aber fast ins Auge gegangen, denn die Gäste begannen forsch und hatten binnen weniger Minuten zwei 100%ige Torchancen, wovon eine Torwart Hamid Koc bravourös parieren konnte und bei der anderen der Ball an die Latte klatschte. Nach 20 Min. wachten die Gastgeber langsam auf und waren nun gleichwertig. Entgegen kam Ihnen dann, daß Sascha Debus einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter sicher zur 1:0-Führung ( 28. ) verwandelte.  Die Eintracht nahm nun das Geschehen vollends in die Hand, wirkte gefälliger im Spielaufbau. Folgerichtig gelang ihnen noch vor der Pause das 2:0. Mehmet Ildiz hatte sich auf links durchgesetzt und gegen seinen platzierten Schuß ins lange Eck, war der Gästetorkeeper machtlos. Im zweiten Durchgang ließen die Gastgeber den TSV kommen und suchten Ihr Glück in Kontern. Einen davon verwertete Emre Günes zur Vorentscheidung (78. ). Die Gäste steckten nun auf und hatten Glück, daß sie in der Schlußphase nicht noch überrollt wurden. Doch sowohl Emre Günes ( 83. ), als auch Sascha Debus ( 86. ) und Steffan Görtz ( 90. ) scheiterten frei auf des Gegners Tor zu steuernd. Am Ende ein verdienter Sieg für Herrnsheim. Erwähnenswert sicher auch die Leistung des Unparteiischen Gerd Kreer, der das Spiel souverän leitete und jederzeit im Griff hatte. Dabei mußte er nur zwei gelbe Karten ( beide male gg. Schornsheim ) verteilen. Herrnsheim spielte in Trauerflor für sein am 21.08. unerwartet verstorbenes Ehrenmitglied Eugen Strauß. Gleich zu Beginn unterbrach Referee Kreer das Spiel für eine Gedenkminute.

So. 23.08.2009

Spielbericht TSV Flörsheim/Dalsheim - SGE Herrnsheim II 2:1 ( 1:0 )

 

TSV landete zur Kerwe glücklichen Heimsieg

 

Mit Ach und Krach konnte der TSV Flörsheim/Dalsheim zur Kerwe eine kleine Blamage verhindern. Gegen die blutjunge Herrnsheimer Truppe, die sich zum größten Teil aus der letztjährigen A-Jugend zusammen setzt, erzitterten sich die Flörsheim/Dalsheimer einen 2:1-Sieg. Die reiferen Gastgeber waren zu keinem Zeitpunkt der Partie in der Lage, einen gelungen Spielzug zu präsentieren. So mußte schließlich ein dicker Bock in der Gästehintermannschaft für den 1:0-Pausenvorsprung herhalten. Im zweiten Durchgang nahmen die Eintrachtler das Heft mehr und mehr in die Hand und hatten einige mal Pech im Abschluß. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Umso überraschender dann die 2:0-Führung, als sich die Gäste erneut einen Patzer erlaubten  und Jochen Kraft eine Bogenlampe per Kopf einnickte ( 73. ). Herrnsheim steckte nicht auf und kam durch den gerade zuvor eingewechselten Andreas Baaden zum 2:1- Anschlußtreffer ( 78. ). Danach standen Pfosten und Latte dem Ausgleich im Weg. Der TSV rettete den knappen Vorsprung über die Zeit und hat sich mit nunmehr 3 Siegen zum Saisonauftakt die Kerwe besonders versüßt. Dem Herrnsheimer Team merkte man noch die Unerfahrenheit an. Kann man jedoch auf den gebotenen Leistungen aufbauen, so sollten sich erste Erfolge alsbald einstellen.

Sa. 22.08.2009

Germania Eich - SGE Herrnsheim 1:1 ( 1:0 )

 

Eich gelingt auch gegen 8 Eintrachtler kein Sieg / Herrnsheim bleibt sein Pech mit den Schiedsrichterentscheidungen treu

 

Wenn Herrnsheim in der Fremde auftritt, dann ist immer was los. Das scheint sich auch bis zu den Schiedsrichtern rum gesprochen zu haben. Denn wie in Westhofen, einige Tage zuvor, stand der Unparteiische auch in dieser Partie mit seinen Entscheidungen im Mittelpunkt. Die Gastgeber wollten zu Ihrer Kerb den Zuschauern was bieten und begannen schwungvoll. Bereits nach 4 Min. feuerte Andreas Dann eine Direktabnahme volley über die Querlatte des Gästegehäuses. Die Eintracht hielt dagegen und versuchte erst mal das Spielgeschehen zu kontrollieren. Eich wurde vor allem über die linke Außenbahn immer gefährlicher und so kam es nicht überraschend, als Jens Dillge in der 24. Min. die 1:0-Führung für die Gastgeber besorgte. Eich zog sich danach aber etwas zu tief in die eigene Hälfte zurück, so daß Herrnsheim nun mehr Spielanteile hatte. Innerhalb von 2 Min. vergaben die Gäste Kopfballchancen von Christian Dik und Cenker Ülker ( 30. + 32. ). Als Malke Önder einen Freistoß aus 20 m wie ein Strich in Richtung Eicher Tordreieck jagte, lag den Gästeanhängern schon der Torschrei auf den Lippen. Aber Goali Nils Horn lenkte den Ball mit einer Glanzparade gerade noch an den Pfosten. Daß Herrnsheim auch einen tollen Torwart in seinen Reihen hat, bewies dieser kurz darauf. Einen gefühlvollen Schlenzer von Tim Peters ( 44. ) wehrte Hamdi Koc glänzend mit den Fingerspitzen gerade noch zur Ecke ab. Im zweiten Durchgang hatte der Sekundenzeiger noch keine Runde gedreht, da stand es 1:1. Mehmet Ildiz hatte sich auf links außen durchgesetzt, legte zurück auf Emre Günes und gegen dessen 14 m-Knaller in den Winkel war diesmal auch Nils Horn machtlos. Der Ausgleich gab den Gästen sichtlich Auftrieb, doch direkt in deren Drangperiode verloren sie Cenker Ülker mit gelb-rot. Nach einem Zweikampf hatte er den Ball geklärt - so sah er es zumindest. Schiri Göksel Sayalioglu aber war anderer Meinung. Er wertet dies als Ballwegschlagen. Und da Cenker Ülker bereits gelb hatte, mußte die Eintracht fortan zu 10. weiter spielen. Eich konnte aus der Überzahl aber kein Kapital schlagen. Die Pässe nach vorne wurden zusehends ungenauer. Es entwickelte sich ein Kampfspiel, ohne jedoch überhart zu werden. Bei Schiri Sayalioglu saßen nun die gelben Karten aber sehr locker. So wurde fast jedes Foul rigoros mit einer Verwarnung bestraft. In der 80. Min. überschlugen sich die Ereignisse. Alles wartet auf eine Freistoßflanke von Björn Schrinner in den Herrnsheimer Strafraum, als sich der gerade eingewechselte Christopher Stavropolous schmerzverzerrt am Boden wälzte. Schiedsrichter Sayalioglu, der sich dem Freistoßschützen zugewandt hatte, eilte zum Ort des Geschehens. Die Eicher Zuschauer forderten lauthals einen Platzverweis für den Herrnsheimer Peter Tielmann. Er tat ihnen den Gefallen und schickte den vermeintlichen Sünder mit Rot vom Platz – allerdings ohne die Szene selbst gesehen zu haben. Nun mußte Herrnsheim die letzten 10 Min. zu 9. überstehen. Überraschenderweise wirkten die Gastgeber nicht so konditionsstark, wie in den vorangegangenen Partien. Herrnsheim wäre sogar fast noch der Siegtreffer geglückt. Doch Christian Diks Kopfball, nach Ecke von Mehmet Ildiz, strich haarscharf am Tor vorbei. 2 Min. vor Schluß waren die Gäste dann sogar nur noch zu 8.. Bei einem Zuspiel im Mittelfeld schoß Tim Weißbach dem Herrnsheimer Luca di Martino den Ball aus 2 m Entfernung an die Hand. Schiri Sayalioglu blieb seiner harten Linie treu, bestrafte auch diese Aktion mit gelb und da Luca di Martino bereits gelb hatte, mußte auch er vom Feld. Doch selbst mit 3 Mann Überzahl gelang Eich kein zusammenhängender Spielaufbau mehr, so daß sich die Gäste nach 6 Min. Nachspielzeit zumindest über einen Auswärtspunkt freuen konnten. Die Gastgeber hätten Ihren Zuschauern gerne mit einem Sieg die Kerwe versüßt, jedoch war an diesem Tag gegen tapfer kämpfende Eintrachtler nicht mehr drin.

So. 17.08.2009

Spielbericht SGE Herrnsheim - SG Harxheim/Gau-Bischofsheim 2:1 ( 2:1 )

 

Eintracht rehabilitiert sich eindrucksvoll für Auftaktpleite

 

Nicht wieder zu erkennen, war das Herrnsheimer Team gegenüber der Vorwoche, als man sich zum Rundenstart in Mombach eine peinliche 1:5-Pleite geleistet hatte. Dies lag sicherlich mit darin begründet, daß das Sturmpaar Emre Günes und Heimkehrer Süleyman Öztürk erstmals mit auflaufen konnte. Mehmet Usta rückte vor ins Mittelfeld und Peter Tielmann durfte zurück auf seine angestammte Liberoposition. Außerdem hütete nun der etagmäßige Torwart Hamdi Koc wieder den Kasten. In Mombach mußte er aufgrund akuten Spielermangels noch im Feld aushelfen. Trainer Aaron Biagioli hatte seine Truppe gut eingestellt, sie war sofort präsent und kaufte so den groß gewachsenen und körperlich robusten Gästen früh den Schneid ab. In die Karten spielte den Gastgebern auch die frühe Führung ( 5. ). Mehmet Ildiz hatte einen schönen Steilpaß erlaufen, scheiterte zwar noch im ersten Versuch aus spitzem Winkel, der zweite durch die Hosenbeine von Keeper Dennis Mennier saß dann aber. Herrnsheim blieb am Drücker und erspielte sich einige dicke Möglichkeiten, die jedoch alle ungenutzt blieben. Die Gäste fielen vor allem durch ihr hartes Einsteigen auf. Ein trauriges Lied konnten Mehmet Ildiz und Emre Günes singen, die ständig eins auf die Socken bekamen. Hier hätte Schiedsrichter Harald Haas, der die Partie ansonsten souverän leitete, früher Verwarnungen aussprechen müssen. Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gäste fiel überraschend der Ausgleich. Routinier Michael Taesler lauerte nach einer Flanke am langen Pfosten und zimmerte das Spielgerät aus der Drehung unhaltbar für Goali Hamdi Koc unter die Latte ( 23. ). Doch die Gastgeber waren keinesfalls geschockt. Beispielhaft für Einsatz und Leidenschaft, die die Truppe an diesem Tag zeigte, entstand dann die erneute Führung. Emre Günes sprintete - fast chancenlos - einem Rückpaß des Harxheimers Sebastian Heidacher hinterher. Keeper Dennis Mennier wollte den Ball wegschlagen, doch er landete per Pressschlag an Günes's Knie von wo er in weitem Bogen ins Gästetor segelte ( 26. ). Herrnsheim hatte danach noch zwei weitere gute Chancen das Ergebnis zu erhöhen, es blieb aber zur Pause beim 2:1. Nach dem Wechsel merkte man beiden Mannschaften den Substanzverlust in der brutalen Hitze an. Es wurde nun mehr taktiert. Die Gäste, die mit einigen höherklassiken Neuzugängen auch in der Bezirksliga ambitioniert auftreten wollen, legten nun Ihre Letargie der 1. Halbzeit ab und versuchten das Spiel an sich zu reißen. Herrnsheim stand hinten aber sicher und trug gefährliche Konter vor. Man hatte den Eindruck, die Eintracht war dem 3:1 stets näher, als die Gäste dem Ausgleich. Nur einmal stockte den Herrnsheimer Anhängern der Atem, als Kevin Heeg zwischen eine zu kurze Rückgabe von Luca di Martino auf Keeper Hamdi Koc spritze, den Ball aber aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei zirkelte ( 57. ). In der Schlußphase versäumten es die Gastgeber, den Sack entgültig zu zu machen. Sowohl Emre Günes, als auch Süleyman Öztürk vergaben beide frei auf das Gästegehäuse zu eilend. Nach dem Spiel freute sich Coach Aaron Biagioli nicht nur über die 3 verdienten Punkte, sondern auch über die Tatsache, daß seine Mannschaft sehr diszipliniert aufgetreten war und sich im Gegensatz zu Harxheim keine einzige gelbe Karte eingehandelt hatte. "Zumindest in der Fairnesstabelle stehen wir nun ganz vorne" merkte "Bio" mit einem Augenzwinkern an und und verschwand zufrieden in den Katakomben des BIZ.

 

So. 10.08.2009

Fvgg. Mombach - SGE Herrnsheim 5:1 ( 2:0 )

 

Eintracht kraft- und saftlos

 

Das hatte man sich auf Eintracht-Seite sicherlich ganz anders vorgestellt. Mit einer 1:5-Klatsche konnte der Saisonstart kaum schlechter ausfallen. Selbst wenn durch die Ausfälle von Malke Önder, Björn Dinger und Marc Sackreuther ( verletzt ), sowie Emre Günes ( Urlaub ) 4 Stammkräfte ersetzt werden mußten und das Team in dieser Zusammensetzung zuvor noch nie zusammen gespielt hatte, kam die Höhe der Niederlage doch sicher etwas überraschend. Zumal der Gegner Fvgg. Mombach vor der Saison ebenfalls einen hohen personellen Aderlaß verzeichnen mußte und sich als Saisonziel einzig den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben hat. Doch das Mombacher Team, vor allem die jungen Spieler, boten eine kämpferisch sehr starke Leistung und kauften so den spielerisch überlegenen Hernsheimern nach ca. 20 Minuten den Schneid ab. Bis dahin sah es so aus, als sollten die Wormser Vorortler mit Ihrem vorsichtigen Spielaufbau das Geschehen an sich reißen können. Doch spätestens 30 m vor dem Mombacher Tor, war Endstation. Den Gastgebern spielte dann in die Karten, daß sie nach einer Standardsituation in der 30. Min. überraschend in Führung gehen konnten. Dem Abwehrrecken mit der Nr. 5 war der Ball vor die Füße gefallen, so daß er nur noch einschieben mußte. Danach lief praktisch alles optimal für Mombach, denn bereits die nächste Chance, ebenfalls nach einer Freistoßflanke, bescherte ihnen kurz vor der Pause ( 44. ) die 2:0 Führung. Erneut war es ein Abwehrspieler ( Nr. 4 ), der nur abstauben mußte. Im zweiten Durchgang brachte Coach Aaron Biagioli für die glücklosen Ankido Rwil und Christian Dik mit Mehmet Usta und Patrick Strzdula zwei frische Offensivkräfte. Und es sah so aus, als sollte der Gast nun eine Schippe zulegen können. Gleich zweimal mußte der Mombacher Goali sein ganzes Können aufbieten, um den Anschlußtreffer zu verhindern. Direkt in die Herrnsheimer Drangphase fiel dann das vorentscheidende 3:0. Erneut war es ein Abstaubertor, diesmal durch die Mombacher Nr. 10 ( 59. ). Die Gäste packten nun die Brechstange aus und warfen alles nach vorne, was zwangsläufig Platz für Konter eröffnete und die nutzten die Mombacher, mit einer an diesem Tag nicht zu übertreffenden Chancenverwertung, eiskalt aus. Zudem machten sich aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen im Lager der Herrnsheimer nun auch konditionelle Defiizite bemerkbar. So erhöhten die Gastgeber zum 4:0 ( Nr. 13, 72. ) und 5:0 ( Nr. 12, 85. ) ohne auf nennenswerte Gegenwehr zu stoßen. Der Ehrentreffer durch einen Heber von Sascha Debus zum 1:5 ( 87. ) war da nur noch Ergebniskosmetik. Auch wenn der Sieg für Mombacher sicher um 2 - 3 Tore zu hoch ausgefallen ist, so gibt es an dessen Berechtigung, aufgrund des kämperischen Einsatzes, nichts zu deuten. Für Herrnsheim gilt es nun die Köpfe nicht hängen zu lassen und sich wieder mehr auf die Zweikampfstärke zu konzentrieren, soll am kommenden Sonntag bei der Heimpremiere im BIZ gegen den hoch gehandelten Aufsteiger SG Harxheim/Bischofsheim nicht gleich die nächste Niederlage folgen.